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Muskelsymmetrie

veröffentlicht am 10. März 2013
Symmetrie des Muskels
© michaeljung - Fotolia.com

Die perfekte Optik

Die Symmetrie ist in der heutigen Zeit ein Zeichen für Attraktivität und Schönheit . Vom Topmodel bis zum Bodybuilder spielt sie eine entscheidene Rolle.

Was versteht man genau unter Symmetrie?

Sie bezieht sich auf die Verhältnisse und Eigenschaften der Ausgeglichenheit und der klassischen Ästhetik. Der vollkommene symmetrische Körperbau wird als X-Form beschrieben. Leider spielt die Genetik bei der Vervollkommnung des Körpers eine wichtige Rolle, aber man kann durch gezieltes auftrainieren der einen und klein lassen der anderen Partien zumindest die Illusion eines Traumkörpers erzeugen.

Welche Muskelpartien sind dafür wichtig?

  1. „Breite Schultern“
    • Dadurch wirkt rein optisch die Taille schmaler. Besonders wichtig ist hier der seitliche Anteil, wobei die Meisten durch Bankdrücken und Schulterpresse den Vorderen zu sehr auftrainieren. Seitheben mit leicht nach innen gedrehten Händen (Kleiner Finger zeigt nach oben) oder LH-Zug Richtung Kinn mit breitem Griff sind wunderbare Breitmacher.
  2. „Winzige Taille“
    • Durch Fettabbau und Cardio kann der Taillenumfang reduziert werden. Zu vermeiden sind allerdings Übungen, welche auf die seitlichen Bauchmuskeln abzielen, sowie schwere und tiefe Kniebeugen. Durch die dafür nötige Rumpfstabilisation muss hier starke Muskulatur auch in der Taillenregion vorhanden sein.
  3. „Niedriger Fettgehalt“
    • Durch fettlastige Strukturen kommt die Traumtaille nicht zum Vorschein. 10% bei Männern und 15% bei Frauen sollten da das Ziel sein. Wer drunter kommt hat natürlich noch mehr Optik aber lebt auf Dauer etwas ungesund und kraftlos.
  4. „Ein breiter Rücken“
    • Ein breiter Latissimus sorgt für eine V-Verjüngung und lässt die Taille schmaler aussehen. Durch sämtliche Klimmzugvarianten, Rudern mit Übergriff und dem Latzug kann die Breite max. werden. Der Mythos, dass ein breiter Griff für mehr Breite sorgt ist auch überholt. Jeder Griff spielt seine Rolle und sollte regelmäßig ausgetauscht werden. Der Kabelzug vorgebeugt für den oberen Lat ist natürlich im Auge zu behalten, da der Rücken sich ja von oben nach unten verjüngen soll.
  5. „Kleiner PO und schmale Hüfte“
    • Beim schweren Beinworkout werden diese Partien häufig stark mittrainiert. Abhilfe schafft die Frontkniebeuge, welche noch stärker auf die Beinmuskulatur abzielt. Zudem sind hier verschiedene aerobe Sportarten von Vorteil. Man denke an den perfekten Po der Volleyballerinnen :-)
  6. „Lange Beine“
    • Hier ist zumindest für die Illusion langer Beine entscheidend, auch den unteren Teil des Oberschenkels speziell zu trainieren. Dafür bietet sich zum Beispiel der Sissy Squat an. Eine eher ungewöhnliche Übung, aber wenn sie schön macht. Dafür hält man sich im Stehen mit einer Hand fest und kippt den Oberkörper nach hinten. Dabei geht man auf die Fußspitzen und gleichzeitig in die Hocke. Wem das nicht gefällt kann auch 1 1/4-Kniebeugen im engen Stand verrichten.

Fazit

Auf diese Weise kann selbst ein leichterer und unmuskulöserer Sportler besser und nach mehr Aussehen, als der Pumper mit sinnloser Masse.

Ronan Conan

Über Ronan Conan

Ich liebe Fitness, denn dies ist kein Sport, sondern eine Lebenseinstellung. Der damit verbundene Körper signalisiert Lebensfreude, Fleiß und Disziplin. Tugenden die, wie ich hoffe, niemals aussterben werden. Motto: Es gibt kein zu schweres Gewicht, nur zu wenig Kraft :-)

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