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Intensität beim Fitness steigern

veröffentlicht am 13. März 2013
Beim Fitness die Intensität und Kraft steigern
© Valeriy Lebedev - Fotolia.com

Die intensive Pause

Die meisten kennen und tun es bei jedem Workout und bei jeder Übung: Sie hängen.
Das bedeutet, sie brechen einfach die Bewegung ab und halten das Gewicht an dem Punkt der Übung, an dem die Intensität am geringsten ist.

Warum tun wir das?

Weil der Muskel zu schwach ist und man dringend nach Luft schnappt. Die Motivation die vorgegebenen Wiederholungen zu schaffen ist größer, als die Übung wie eine Maschine sauber und gleichmäßig bis zum Muskelversagen auszuführen. Beobachtet euch, ob ihr wirklich jede Übung konsequent ohne jegliche Pause absolviert.

Was tun, wenn mir der Sauerstoff ausgeht?

Es kann eine Minipause an dem Punkt der Übung eingebaut werden, an dem die Intensität am größten ist. 2 Mal tief atmen und weiter geht die wilde Fahrt. Damit würde zumindest das Prinzip der Spitzenkontraktion zur Geltung kommen.

Zum Beispiel?

Nehmen wir die Kniebeuge: Wir wollen mit 100kg 10 saubere und bis knapp unter 90 Grad ausgeführte Wiederholungen verrichten. Mitten in der Übung nach 5 Wiederholungen merken wir, wie uns die Luft wegbleibt. Die meisten würden im Stehen einige Zeit verharren und mehrere Atemzüge holen, bevor es weitergeht. Damit wird die Übung aber deutlich abgeschwächt. Die Atemzüge holt man sich am untersten Punkt der Bewegung. Umso mehr Luft man braucht, desto länger muss man in dieser Stellung verharren. . und diese Stellung ist nicht gerade angenehm :-) Auf diese Weise entstehen ehrliche Wiederholungen ohne den Schmuh von langen Pausen. Umso wichtiger wird hierbei die Pause zwischen den Sätzen. Da sollte so intensiv wie möglich geatmet werden. An dieser Stelle sei auch angemerkt, dass ein Übereifer des Trainingspartners eher Schaden als Nutzen kann.

Ich dachte, ein Trainingspartner sei immer sinnvoll?

Bei der halben Übung mitzuhelfen baut weder mehr Muskelmasse noch mehr Selbstvertrauen auf. Der Wille es aus eigenen Stücken zu schaffen, der gesunde Respekt vor dem Gewicht und die große Freude es dann gemeistert zu haben, geben einen unglaublichen Schub und einen guten Egopush. Der Trainingspartner hat die wichtige Aufgabe, bei einem totalen Versagen der Muskulatur das Gewicht zu entfernen und während der Übung motivierende Worte auszusprechen oder auch zu schreien :-)
Erzwungene Wiederholungen stellen natürlich auch eine gute Intensitätstechnik dar, aber sie wird viel zu häufig angewendet. Dafür bietet dieser Sport zu viel Variation, als das immer nur nach einer Methode trainiert wird.

Fazit

Es ist nicht falsch, so weiter zu trainieren, wie bisher. Man schafft dabei ja auch ein wenig mehr Gewicht zu bewegen. Aber vom Grundgedanken der Vergleichbarkeit, der ehrlichen Wiederholungen und der Möglichkeit, ohne großen Aufwand bekannte Übungen auf diese Weise deutlich zu erschweren, können schon zum ausprobieren einladen.

Ronan Conan

Über Ronan Conan

Ich liebe Fitness, denn dies ist kein Sport, sondern eine Lebenseinstellung. Der damit verbundene Körper signalisiert Lebensfreude, Fleiß und Disziplin. Tugenden die, wie ich hoffe, niemals aussterben werden. Motto: Es gibt kein zu schweres Gewicht, nur zu wenig Kraft :-)

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