INFO

Motivation

veröffentlicht am 8. März 2013
Fürs Fitnessstudio maximale Motivation
© rangizzz - Fotolia.com

Strategien gegen den inneren Schweinehund beim Sport

Es ist nur menschlich, auch mal faul zu sein und keine Lust aufs Training zu verspüren. Aber bei einer Anhäufung dieser Hingabe zum Schweinehund kommt man im Sport, wie auch allgemein im Leben nicht weiter. Dagegen gibt es Strategien, welche auch als SMART-Ziele bezeichnet werden.

Was darf man denn unter SMART-Zielen im Fitnessstudio verstehen?

  • „S“-steht für situationsspezifische Zielvorgabe
    • Der Sportler hat eine klare Vorstellung wie es ist, wenn er das Ziel erreicht hat. Er sollte beschreiben können, was er sieht, fühlt und hören wird, wenn er das Ziel erreicht hat. Quasi einen geistigen Film drehen.
  • „M“-steht für Messbar
    • Das Ziel sollte in Zahlen ausgedrückt werden können. Wie genau wird mein Taillen-oder Armumfang sein, wie hoch wird mein Fettgehalt oder meine Leistung im Bankdrücken sein. Aussagen wie fitter oder schlanker werden sind zu schwammig und können nicht mit gleicher Leidenschaft verfolgt werden.
  • „A“-steht für Attraktiv
    • Das Ziel sollte positiv formuliert sein. Aussagen wie:ich möchte nicht mehr dick sein sind da eher ungünstig. Besser wäre:Ich möchte und werde einen Körperfettanteil von 10% haben.
  • „R“-steht für Realistisch
    • Das Ziel sollte im Rahmen der individuellen Möglichkeiten liegen. Als Anfänger wird man nicht in einem Jahr große Titel holen. Zudem sollten die Ziele ohne die Hilfe anderer zu erreichen sein. Auch wichtig sind die äußeren Gegebenheiten: Wieviel Zeit fürs Training bietet mir mein Beruf, mein Partner und mein Freundeskreis. Hab ich wirklich die Disziplin, dauerhaft auf deftige Grillpartys, Saufgelage und Süßigkeiten zu verzichten um meinen Wunschkörper zu erreichen. Ambitionierte Ziele erfordern Fleiß und Entbehrungen.
  • „T“-steht für Terminierung
    • Bis zu welchem Zeitpunkt soll das Ziel erreicht sein. Wenn es sich um ein großes Ziel handelt Zwischenziele einbauen. Entscheidend ist , auch die kleinen Erfolge zu würdigen und ausreichend Zeit mitzubringen.

Fazit

Auch wenn viele die psychologische Seite belächeln ist der Kopf beim Training das A und O. Wenn er Nein sagt kann der Körper einpacken und nach Hause gehen :-)

Ronan Conan

Über Ronan Conan

Ich liebe Fitness, denn dies ist kein Sport, sondern eine Lebenseinstellung. Der damit verbundene Körper signalisiert Lebensfreude, Fleiß und Disziplin. Tugenden die, wie ich hoffe, niemals aussterben werden. Motto: Es gibt kein zu schweres Gewicht, nur zu wenig Kraft :-)

Kommentiere ohne Facebook

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.