INFO

Körpertypen beim Bodybuilding

veröffentlicht am 14. März 2013
Bodybuilder bei Siegespose, Frage des Körpertypes
© Anetta - Fotolia.com

Welche physiologischen Unterschiede bestehen im Körperbau?

Auch wenn man die Menschen nicht starr in Schubladen stecken sollte, kann dennoch grob damit gearbeitet werden.Endomorph, Ektomorph und Mesomorph sind die 3 Körpertypen, in die man sich einordnen lassen kann. Zu welcher Kategorie der Sportler in der Siegerpose auf dem Bild gehört, könnt ihr spätestens am Ende des Artikels beurteilen :-)

Körpertyp Endomorphen Typus

  • weich wirkende Muskulatur
  • großer Brustkorb
  • breite Schultern
  • gute Regenerationsfähigkeit
  • rascher Muskelaufbau
  • kurze Arme und Beine
  • rundes Gesicht
  • rundliche Erscheinung
  • glatte und weiche Haut
  • breite Hüften
  • starke Fettspeicherung
  • klein
  • Probleme beim Abnehmen

Hier haben wir den endomorphen Typ. Für ihn empfiehlt sich eine starke Reduktion an zuckerhaltigen und fettlastigen Speisen. Komplexe Kohlenhydrate, ungesättigte Fettsäuren und natürlich viel Protein sind die Eckpfeiler der Ernährung. Da die Personen diesen Körpertyps als Pykniker bezeichnet werden und damit zum geselligen und gemütlichen Typ Mensch gehören, sind die Reduktion an süssen oder alkoholischen Getränken plus genussvollen Speisen besonders schwierig. Zudem ist die Motivation, sich zum Training zu begeben eher begrenzt. Für das Heben schwerer Lasten kann man sich vielleicht noch aufraffen, aber wenn es dann an das Cardiotraining geht, hört der Spass auf. Und gerade dies ist besonders wichtig, um das überschüssige Körperfett loszuwerden und gerade im Unterbauchbereich schlanker zu werden.

Ektomorphe Körpertypen

  • kurzer Oberkörper
  • geringe Muskelmasse
  • groß gewachsen
  • kleiner Brustkorb
  • flache Brust
  • leicht gekrümmte Haltung
  • schmale, hängende Schultern
  • lange, dünne Muskeln
  • wenig Körperfett
  • H-Form bei Frauen und Männern
  • lange Arme und Beine
  • dünn
  • jugendliches Aussehen

Für ihn empfiehlt sich, die Nahrung kontrolliert einzunehmen und über den Hunger hinaus zu essen. Hört sich etwas hart an, aber da der Hunger zu gering ist, um Muskelmasse aufzubauen, muss man sich halt dazu zwingen.
Aber auch hier gilt: Klasse vor Masse. Sprich Burger und Fritiertes zu konsumieren, nur weil zu wenig Körpermasse vorhanden ist, kann auch nicht die Lösung sein. Alle 3 bis 4 Stunden sollte eine proteinreiche Kost mit komplexen Kohlenhydraten verzehrt werden.
Cardio und sonstige Aktivitäten wie Tanzen, sollten auf ein Minimum begrenzt werden. Ansonsten wird das Zunehmen ad Absurdum geführt. Ein kurzes, aber dafür schweres Muskelaufbautraining 3 Mal die Woche mit 6 bis 12 Wiederholungen stellen das Ziel dar. Dabei sind die Pausen zwischen des Sätzen etwas ausgedehnter, wodurch insgesamt mit schwereren Gewichten gearbeitet werden kann.

Der mesomorphe Typ

Ja, bei ihm steht alles auf Go, was Muskelaufbau und die begehrte V-Form betrifft

  • sportlich
  • muskulös
  • aufrechte Haltung
  • großer Brustkorb
  • schmale Hüften
  • breite Schultern
  • V-Form bei Männern
  • X-Form bei Frauen
  • markantes Gesicht
  • gute Regenerationsfähigkeit
  • langer Oberkörper
  • geringer Fettansatz
  • Fett wenn überhaupt nur an Bauch und Hüften

Fazit

Auch wenn es der mesomorphe Typ am leichtesten hat, ist es für alle anderen Typen kein Grund, um mit diesem Sport aufzuhören. Sie müssen nur ein wenig, bzw. ein gutes Stück mehr tun. Umso mehr Respekt erhalten sie, wenn sich ihr extrem schlanker oder korpulenter Körper in eine tolle Athletikform verwandelt.

Ronan Conan

Über Ronan Conan

Ich liebe Fitness, denn dies ist kein Sport, sondern eine Lebenseinstellung. Der damit verbundene Körper signalisiert Lebensfreude, Fleiß und Disziplin. Tugenden die, wie ich hoffe, niemals aussterben werden. Motto: Es gibt kein zu schweres Gewicht, nur zu wenig Kraft :-)

Kommentiere ohne Facebook

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.