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Bikram-Yoga

veröffentlicht am 24. Februar 2014
© reineg - Fotolia.com

Schwitzen für einen perfekten Körper

Der Winter ist vom Gefühl her fast geschafft und der Sommer naht. Was tut man da nicht alles, um seinen Körper herzurichten und in Topform zu kommen. Mittlerweile gehe ich, Job sei Dank, jeweils morgens und abends zum Sport und das an 5 Tagen in der Woche. Morgens eine Runde Krafttraining für ein bis max. 2 Muskelpartien und abends eine Stunde Ausdauer auf dem Ergometer oder Laufband. Dazu wurde mein kleines Laster-Red Bull- durch frisch aufgebrühten grünen Tee ersetzt und diesem auch noch Zimt, für eine noch bessere Fettverbrennung, hinzugesetzt.
Das was jetzt noch fehlt, und durch so viel Sport immer schlechter wird, ist die Beweglichkeit.

Was ist dafür am besten geeignet?

Auch wenn ich als Mann nicht ganz Yogaaffin bin habe mich entschlossen Bikram-Yoga auszuprobieren. Für alle, die damit gar nichts anfangen können hier ein paar Fakten:

  • 90 Min Yoga bei 40°C und 40% Luftfeuchtigkeit
  • 26 Übungen in festgelegter Reihenfolge
  • Jeder der 7000 Yogalehrer wurde persönlich vom Erfinder: Bikram Choudhury,ein in Indien geborener Amerikaner, geprüft.
  • Relativ teuer: Die Tageskarte kostet: 17Euro und eine 10er Karte liegt auch noch bei stolzen 129Euro

Was soll das ganze bewirken?

Für den Körper:

  • Arthritis, Krebs, Tinnitus, Rückenleiden und allgemeine Unbeweglichkeit sollen verbessert bzw. dem vorgebeugt werden.

Für den Geist:

  • Vertrauen, Willenskraft, Konzentration und Geduld sollen gefördert werden.

Wie sieht die persönliche Erfahrung aus?

Vorbereitet mit 2 Litern Wasser und einem riesigen Handtuch plus Yogamatte geht man nur in einer kurzen Sporthose bekleidet in den ca. 150 Quadratmeter großen Raum. Allein beim Warm Up ( Ist ja nicht schon heiß genug) mit ein paar Atemübungen, rinnt der Schweiß und die Brille rutscht. Die ersten 55 Min des Kurses finden im Stehen statt und man durchläuft die seltsamsten Verrenkungen. Viele Frauen und Männer jenseits der 50 biegen sich mit einer Leichtigkeit..Unglaublich..dafür habe ich Muskeln :-) Nach dieser Zeit tritt so langsam aber sicher die erste Panik auf, da die Atmung immer schwerer fällt und mittlerweile das Handtuch mit gefühlten 3 Litern Schweiß ausgewrungen werden kann. Wer ab den Zeitpunkt die Konzentration verliert und wild durch den Mund ein und ausatmet, verliert. Man muß ganz ruhig, als sei es ein lauer Sommertag am Strand, durch die Nase atmen. Wenn man es tatsächlich überstanden hat, sitzen alle vor dem Kursraum und trinken Tee oder essen dutzende kleiner Äpfel, die nach dieser Tortur so herrlich schmecken..

Fazit

Ich für meinen Teil werde diese Strapazen jetzt wöchentlich über mich ergehen lassen, da dies tatsächlich einen wertvollen Ausgleich zum Kraft und Ausdauertraining darstellt. Durch das Plus an Beweglichkeit kann ich entspannter trainieren, ohne daß die Muskeln verkrampfen. Zudem entsteht mehr Raum für die Muskeln, um zu wachsen. Als Bonus für alle Kalorienbewussten: Ca 800kcal sollen im Schnitt pro Session verbrannt werden. In dem Sinne: Viel Spaß beim ausprobieren.

Ronan Conan

Über Ronan Conan

Ich liebe Fitness, denn dies ist kein Sport, sondern eine Lebenseinstellung. Der damit verbundene Körper signalisiert Lebensfreude, Fleiß und Disziplin. Tugenden die, wie ich hoffe, niemals aussterben werden. Motto: Es gibt kein zu schweres Gewicht, nur zu wenig Kraft :-)

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